Schwangerschaft ist ansteckend

Schwangerschaft soll ansteckend sein - ist da etwas dran? Die Entscheidungen, die wir im Laufe unseres Lebens für uns selbst treffen, sind oftmals stark geprägt von den Entscheidungen und Erfahrungen, die in unserem persönlichen Umfeld passieren - sei es beispielsweise eine gesündere Lebensweise oder die Beteiligung an gesellschaftlich relevanten Ereignissen. Dies hat einen grossen Einfluss auf unsere eigene Persönlichkeit.

Auf den ersten Blick erscheint es unvorstellbar. Selbst hinsichtlich der eigenen Familienplanung unterliegen wir dem Einfluss unserer Umgebung! So hat eine zwischen den Jahren 1993 bis 2007 in Deutschland durchgeführte Studie mit 42.000 Frauen ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft zunimmt, nachdem eine Arbeitskollegin Mutter geworden ist. Dieser Effekt ist in den ersten 12 Monaten nach Geburt des Kindes in etwa um das Doppelte erhöht. Auch im zweiten Jahr ist dieser "Ansteckungseffekt" immer noch zu beobachten, allerdings in weitaus geringerem Ausmass.

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Ebenfalls interessant: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau nach der Schwangerschaft ihrer Kollegin ebenfalls schwanger wird, ist zudem am grössten, wenn der Altersunterschied der beiden Frauen bei maximal 2 Jahren liegt. Dieses Phänomen wurde bereits im Jahr 2010 anhand einer Studie unter Geschwistern in Norwegen festgestellt. Auch hier konnten die Wissenschaftler beobachten, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft stark erhöht war, wenn innerhalb des letzten Jahres eine Nichte oder ein Neffe geboren wurde.

Den Grund hierfür sehen die Wissenschaftler darin, dass die Geburt eines Kindes im nahen Umfeld bei den Frauen selbst den Wunsch nach eigenem Nachwuchs auslöst oder zumindest verstärkt. Zudem werde die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft heutzutage nicht leichtfertig getroffen, so dass die beobachteten positiven Erfahrungen von Familie und Kollegen im persönlichen Umfeld eine Bestärkung hinsichtlich der eigenen Familienplanung darstellen. Nach den Beobachtungen der Wissenschaftler kann die Schwangerschaft einer Kollegin also tatsächlich eine Art "Kettenreaktion" im Betrieb auslösen. Bedenkt man die niedrige Geburtenrate in der Schweiz, bieten die Erkenntnisse dieser Studie möglicherweise eine neue Grundlage im Hinblick auf die Diskussion dieser Thematik.

Wenn Sie also Schwanger sind, kann es durchaus sein, dass Freundinnen oder Geschwister von Ihnen bald auch in freudiger Erwartung sein werden. Vielleicht interessieren sich die dann auch für ein Fotoshooting für Schwangere oder für eines meiner beliebten Kombishootings? Ich freue mich über jede Empfehlung.